Shogun

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Japan während der Sengoku-Periode: das Ashikaga-Shogunat ist am Ende, das Land ist in kleine Territorien, regiert von autonomen Herrschern, zerfallen.

Die mächtigsten Feudalherren, die Daimyos, schwingen sich auf, das Land mit militärischer Gewalt zu einen und ein neues Shogunat zu errichten. Die Spieler übernehmen die Rolle der Daimyos und versuchen ihre Macht zu mehren, indem sie mit ihren Truppen neue Provinzen erobern und ausbauen. In Kämpfen, egal ob gegen die Heere der konkurrierenden Daimyos, neutrale Fürsten oder aufständische Bauern, kommt der Würfelturm zum Einsatz, dadurch bleibt jeder Kampf spannend.

Zu diesem Spiel ist die Erweiterung – Tenno’s Court – verfügbar


Spielablauf

Das Spiel verläuft über zwei Jahre, jedes Jahr ist in die vier Runden Frühling, Sommer, Herbst und Winter unterteilt. In Frühling, Sommer und Herbst führen die Spieler ihre Aktionen aus, erobern Provinzen und errichten Gebäude, im Winter zeigt sich, ob die Spieler ihre Bauern zu sehr geknechtet haben: wer nicht genügend Reis vorrätig hat, dem drohen Bauernaufstände in seinen Provinzen. Anschließend folgt eine Wertung, in der Spieler für ihre Eroberungen und errichteten Gebäude mit Siegpunkten belohnt werden. Derjenige Daimyo, der nach zwei Jahren Konflikt die meisten Siegpunkte gesammelt hat, wird der neue Shogun.

In den Aktionsrunden Frühling, Sommer und Herbst werden die zehn Aktionskarten gemischt und ausgelegt, die ersten fünf offen, die zweiten fünf verdeckt. Ebenso werden die fünf Sonderkarten ausgelegt, sie bieten den Spielern Boni in Form von erhöhten Steuereinkünften, Reis oder Armeen. Im Anschluss teilen die Spieler verdeckt ihre Provinzen den Aktionen zu und geben Gebote auf die Sonderkarten und damit die Spielerreihenfolge für die nächste Runde ab.

In jeder Aktionsrunde wird nun mittels Ereigniskarten noch ein Ereignis bestimmt und die zuvor geplanten Aktionen in der vorher festgestellten Reihenfolge ausgeführt. Besteuert man eine Provinz oder zieht von dort Reis ein, erhöht das die Chance einer Revolte. Andererseits lassen sich ohne Steuereinnahmen natürlich keine Armeen aufstellen oder Gebäude errichten und auch die übrigen Provinzen wollen mit Reis versorgt werden.

Kämpfe und Revolten werden mit dem Würfelturm ausgetragen: die Armeen und/oder Bauern (farbige Holzwürfel) werden in den Turm geworfen. Die Würfel, die in der Auffangschale landen, bestimmen das Kampfergebnis. Im Turm verbliebene Würfel können natürlich in folgenden Gefechten wieder auftauchen und sorgen so in jedem Kampf für Spannung.

Video

Spielmaterial und Aufbau

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Spiele Informationen

3 – 5

12 +

120 Minuten

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6045

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